Dienstag, 18. Oktober 2011

Mittwoch, 24. August 2011

Sonntag, 31. Juli 2011

Hutsache



...die Hauptsache ist doch, das Haupt, bei der Sache...

Samstag, 23. Juli 2011

Schwestern



.. und wie man sich dann doch ähnlicher ist, als man denkt..

Samstag, 16. Juli 2011

Freitag, 15. Juli 2011

Das Schlechte Team

Kopf und Bauch

Der Mensch spaltet sich in zwei Teile, wenn es darum geht Dinge zu verarbeiten, damit er weiter existieren kann. Doch die wenigsten Dinge werden tatsächlich vergessen. Es heißt nicht umsonst, dass man die Dinge, die man am schnellsten vergessen will, am längsten behält. Und die Dinge die man behalten will, am schnellsten vergisst. So wird man sich immer an die schönen Geschehnisse, beispielsweise in einer Beziehung, erinnern, aber das was einen am meisten verletzt hat, den Schmerz, wird einen immer am meisten und längsten beschäftigen.
Ein ‘Ich liebe Dich’ behält man im Kopf, weil es schön war und man sich gerne daran erinnert. Ein ‘Ich hasse Dich’ verdrängt der Kopf schnell, weil er es nicht mehr hören will, der Bauch hingegen lebt mit dem Hass weiter, denn er kann nicht vergessen. Der Mensch ist also niemals in der Lage zu vergessen.
Verdrängen, ja ; Verzeihen, auch. Aber Vergessen: Niemals.

Ich komm also nicht umhin mich zu fragen....

Sind also Kopf und Bauch ein schlechtes Team oder sind sie ein genetisch veranlagter Schutzmechanismus?

Freitag, 8. Juli 2011

Schweigen

Und ihr Kopf war immer seltener bei ihm, stellte sie überraschend fest. Denn der einzige Gedanke in seine Richtung, war immer der, dass sie immer weniger an ihn dachte.
Ein Lächeln - und sie hielt ihren Fuß erneut in das kalte Nass des kleinen Wasserfalls.



Szenenwechsel:

'Friedlich', dachte sie, als sie auf der viel zu schmalen Fensterbank saß und in den Innenhof schaute. Ein Becher mit gemahlenem Kaffe in der einen und eine Zigarette in der anderen Hand. Während 'Jenny' ( jenny again-tunng ) alle paar Minuten erneut zum weinen gebracht wird , denkt sie mit den Kopfhörern, ausschließlich an das Wort: 'Friedlich'.



Ps. Diesmal ist die Rechtshänderin gemeint.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Freitag, 24. Juni 2011

Keiner weiss, ...

aber dass Dorf sieht:



...und wir singen gemeinsam.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Schwebebalken



Standhalten oder Fallenlassen

Mittwoch, 15. Juni 2011

J.



'... es können auch nur Banausen sagen, dass das sinnfrei ist'

Paradoxe Stille

Augen zu und du verdienst mehr als tausend Worte.


Es ist Nacht und ich denken man sollte zurzeit die Augen geschlossen halten, aber ich bin eben nicht 'man', so wie du gesagt hast. Meine Augen sind jedenfalls geöffnet. Offen für die Wahrheit, die du mir hemmungslos entgegen schweigst.


Augen auf und ich verspreche dir, du wirst mich niemals wiedersehen.


(Auszug aus einem Langzeitprojekt
Danke an den heimlichen Fotografen!)

Seebären

Morgens, sehr früh morgens. Ungewöhnlich früh für mich, normaler Alltag für dich. Ich weiß nicht was es war, aber es sollte wohl so sein. Du hast mir gesagt, ich solle mir keine Gedanken darüber machen. Und ich habe es gelassen. Der Kaffe war heiß, die ganze Zeit.

Verliebt, wäre aber glaube ich trotzdem das richtige Wort, auch wenn du es nicht hören willst. Du musst es auch nicht hören, du wirst es niemals hören. Aber lesen. Vielleicht.


Ja, ich glaube, ich habe mich verliebt.
In starke arme, die noch wissen was ein wahrer Gentleman zu hat. Und die Blicke warens. Diese schmeichelnden Blicke, die ihr hartverdientes Geld für eine Schicksalsgöttein wie mich, ausgeben.
Alles umrandet mit einem lächeln.
Komplikationsfreier Raum.
In der Einfachheit aufgehend ohne einen Zweifel am Alltag zu verlieren. Strahlende Leichtigkeit.
Der Blick fürs Detail und mein Becher war immer voll.
Groß, bläulich, ziehen sie alle ihre Anker über die Landungsbrücken. Die Mutter in Ehren -immer dabei.
Gesprengt vom grellen Sonnenlicht, seh' ich nur die Kraft durch den Körper ziehen.
Beinahe modisch mit etwas Dreck. Auch das Grinsen.
Nicht ganz ohne einen offensichtlich versteckten Gedanken,
aber ohne Vertrag.
Denn es handelt sich bei dir ja um einen wahren Gentleman.
Bedachte Klischees eingeschlossen.

Ja, ich denke, man nennt es verliebt. Aber ich weiß wann es an der Zeit ist zu schweigen und du gabst mir ein Stücken Zucker, es war das letzte auf dem kleinen bräunlichen Tablett aus Plastik.

Dienstag, 14. Juni 2011

Schlussstück



Der Blick fällt mit dem Gewicht der Gewissheit

Mittwoch, 25. Mai 2011

Kopfmonster

Bist du mutig?
Ja, ich spiele manchmal verstecken.



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Es kribbelt wieder, mein ganzer
Kopf vibriert beinahe.
Das kleine Kopfmonster unter
meiner Schädeldecke im hinteren
Teil des Schädels rumort, als
wolle es raus. Verständlich, ist ja
auch sicherlich ziemlich eng und
die ganze Zeit im Wasser zu
planschen kann auch keinen Spaß
machen. Besonders nicht, wenn
die Finger und Hände schon
schrumpelig geworden sind und
die oberste Hautschicht sich
merklich auflöst.
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Ein kleines Lächeln huscht über
meine Lippen, als ich mich bei
dieser Vorstellung erwische.

Da sitzt also so ein kleines Wesen in meinem Kopf und will raus und ich bin dauerhaft damit beschäftigt dafür zu sorgen, dass es sicher im Verborgenen bleibt.
Doch wenn man einmal angefangen hat, sich mit dem kleinen Monster zu beschäftigen und es zu zähmen, wird man es nicht mehr los- es wird frecher und versucht ständig
an die eigenen Grenzen zu stoßen.

Es ist wie ein Versteckspiel mit einem kleinen Kind. Man weiß doch eigentlich wo es
steckt, aber man will ihm nicht den Spaß verderben und sofort sein kleines Geheimnis lüften. Einerseits möchte man es auffliegen lassen, damit man es hinter sich hat und sich schnell wieder anderen Dingen widmen kann, aber andererseits ist es auch ganz schön zu sehen wie es in seinem Versteck ausharren und sich ein Kichern verkneifen muss.
Aber spätestens, wenn es ein „piep“ verlauten lässt und sein Aufenthaltsort offensichtlicher nicht sein kann, muss man ein überraschtes „ahh“ von sich
geben und die Schichten von dem Versteck des kleinen Ungestüm räumen und es letztendlich doch finden.

Die Auseinandersetzung mit dem gefundenen Wesen, nachdem man auch die letzte Hülle beseitigt hat, ist dann als nächstes an der Reihe. Je nachdem wie spitz die kleinen
weißen angriffslustigen Zähnchen des Monsters sind, geht dies einfach und schnell oder ist schmerzhaft und dauert ewig.

Doch eins ist sicher: Auch wenn man auf ein besonders borstiges Ungetüm gestoßen ist, sollte man vermeiden es zu ignorieren und beiseite zu schieben.
Denn, wie ein kleines Kind, wird es schreien und meckern, wenn es keine Beachtung findet. Keine Ruhe wird man mehr finden, wenn das kleine plärrende Monster dann unbedeckt und nackt daliegt.

Es wird niemals aufgeben bis es auf den Arm genommen und gestreichelt wird.

Sonntag, 22. Mai 2011

Lady Lay to Solitary man



Vielleicht bist du der Eine unter drei Millionen, aber du bist nicht der, der bleibt und nicht mehr geht

Mama! Wir haben Trolle im Garten und ich glaub sie können fliegen!

Freitag, 13. Mai 2011

Dienstag, 26. April 2011

Wiederspruch schafft Leben

Räubertochter


'Ich stehe hier und spüre, wie der Winter aus mir rausrennt. Ich könnte gleich fliegen, so leicht fühle ich mich.'

Astrid Lindgreen - Ronja Räubertochter